Fragmente zur Existenzialität als Lebenskraft

Immer schon habe ich versucht mich in meinem Leben mit Menschen zu umgeben, für die das Leben auch etwas mit dem Tod zu tun hat – das Leben als existenzielle Angelegenheit – es geht hier um was.

Zwei Grundfragen oder Richtungen entstehen daraus, die dem Leben Sinn geben:
– alle Kräfte zu investieren – nicht zu sparen – nichts zurück zu halten – was man geben kann zu geben
– und, die Prioritäten richtig zu setzen – es geht ja nicht um mich und gleichzeitig um nichts anderes
Ich vermute, dass sich an diesen beiden Lebens-Gestaltungs-Fragen das Leben entscheidet. Am Ende werde ich mich fragen, ob ich alles gegeben habe (mit überschüssiger Energie aufzuhören macht ja nun wirklich keinen Sinn) und ob ich das ernst genommen und getan habe, was anstand.

Nur aus der Existenzialität entsteht die Entscheidungskraft, den Weg zu gehen, etwas von sich zu opfern – sich hinzugeben – um sich überhaupt erst in die Möglichkeit zu versetzen, sich selbst zu finden – sich selbst zu verwirklichen. In der Existenzialität liegt der Ausgangspunkt, eine Kraft zu entwickeln – Existenzialität als Lebenskraft.

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