Ernährung durch Kraftvergeudung…

…gegen die Institutionalisierung des Lebens.

Immer konkreter wird das Filmprojekt an dem ich bereits seit 3 Jahren arbeite. Wenn wir nun noch die Finanzierung gestemmt bekommen kann es ab April los gehen. Bis nach dem Dreh, der im September und Oktober stattfinden soll, werde ich dann ziemlich von der Bildfläche verschwinden. Einen Langspielfilm sollte man wirklich nur mit Interesse an Burn-Out produzieren, erst recht, wenn er Low-Budget ist 🙂 Irgendwie ziehen mich solche Projekte an. Auf jeden Fall ist daher auch jede Unterstützung sehr willkommen.

Während der langen Arbeit wurde mir immer deutlicher, wie sehr dieser Film etwas essentielles meines Lebens darstellen will: das Lebensgefühl der Selbstbestimmung ohne Institutionalisierung. Darum drehen sich irgendwie alle meine Anliegen, wie es möglich wird, aufgrund der inneren Verfassung wie auch der passenden Rahmenbedingungen, sich nicht durch Institutionen entmündigen zu lassen, sondern aus einer eigenen, inneren Sinnerfahrung heraus sich gestaltend in die Welt zu stellen. Die Welt soll das ja nicht beschränken oder lenken sondern unterstützen und ermöglichen. Wie kann man das eigentlich systemisch denken? Ich bin der Meinung, dass das eine zentrale Frage der Zeit ist. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass Caraba, so der Arbeitstitel des Filmes, dazu einen Beitrag leisten kann!

Mehr zu dem Film in der ausführlichen Projektdarstellung als pdf. Oder auf unserer Website: www.caraba.de.

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unerschöpflicher Quell

„Denn das Wichtigste, das Allerwichtigste, was für die Zukunft geschehen soll, wird nicht geschehen durch Institutionen, wird nicht geschehen durch allerlei Einrichtungen, so sehr man heute an Institutionen und Einrichtungen wie an ein Alleinseligmachendes überall glaubt, sondern das Wichtigste für die Zukunft wird geschehen durch die Tüchtigkeit des einzelnen menschlichen Individuums. Diese Tüchtigkeit des einzelnen menschlichen Individuums ergibt sich aber nur aus einem wahrhaften, wirklichen Vertrauen in einen unerschöpflichen Born von göttlicher Kraft in der menschlichen Seele. Aber weit, weit entfernt ist die gegenwärtige Menschheit von diesem Glauben an einen unerschöpflichen Quell in der menschlichen Seele.“

Rudolf Steiner, GA 185a 6.Vortrag

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Weitere Einkommens-Experimente

Unbedingt will ich auf das Experiment eines guten Freundes hinweisen der sich mutig in die Welt stellt und nach neuen Formen der Arbeit und des Einkommens sucht – vor allem in der radikalen Trennung von beidem.

Pierre Lischke

Darüber hinaus macht er auch noch spannende Veranstaltungen auf der Suche nach anderen Wirtschaftsformen. Sie nennen sich „Karmakreise„.

Ich bin sehr dankbar für seinen Weg und unterstütze ihn von Herzen wo ich kann.

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Die Forschung an den Räumen

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Nun endlich ist sie fertig: eine kleine Dokumentation des ersten Versuchs des Autodidaktischen Semesters.
Das Autodidaktische Semester war im HandlungsSpielRaum entstanden im Weiterentwickeln und Suchen nach Möglichkeiten, Menschen bei ihren eigenen Anliegen zu unterstützen. In den letzten Wochen war wieder viel Thema für mich, wo der HandlungsSpielRaum hin will. Eine Anregung dazu ist das „Black Mountain College„. Die Frage ist für mich, welche Räume – geistig, sozial und physisch –  es braucht, um bei der Suche nach der eigenen Aufgabe zu den inneren Bildern zu kommen und diese nachhaltig mit der Welt zu verbinden. Ich sehe es als die Herausforderung, von den Schlagworten und Kategorisierungen der heutigen Berufswelt weg zu kommen. Was ich mache sind verschiedene Projekte, die sich aus Fragen, menschlichen Zusammenhängen und existenziellen Anliegen ergeben. Das ist für mich eine moderne Berufsdefinition.
Wie kann das kultiviert werden?
Einiges wird noch kommen im Ringen mit dem HandlungsSpielRaum in dieser Richtung.

 

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schenk.geld.labor witten

Es ist soweit:
ein weiteres schenk.geld.experiment steht vor der Tür:
am 2. Juli in Witten.

Herzliche Einladung!

Einladungstext und Zeitplan

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Bildung für eine neue Welt

Auf zwei Dinge möchte ich gerne hinweisen:

  1. Das neue Buch von Bertrand Stern.
    Sehr schön und präzise beschreibt er, wie eine Landschaft des „frei sich bildens“ aussehen kann. Welche Infrastrukturen und Räume es geben könnte. Sehr Inspirierend!

  2. Einige Veranstaltungen mit Nicanor Perlas
    Es geht ihm darum, mutig seinem Ruf – mit Kreativität und Konsequenz – zu folgen, sein höchstes Potential zu entfalten. „Wer Mut sät, wird eine neue Welt ernten!“

Aus der Dankesrede bei der Entgegennahme des Right Livelihood Awards 2003: „Diese Rede ist eine Art von Testament von dem, was ich als den Zweck (purpose) meines Lebens erkenne: das wahre Menschliche gegen alle Arten von Unterdrückung und Tyrannei zu verteidigen und eine Art des Zusammenlebens zu fördern, die unserer Würde als Menschen entspricht, denn der Mensch lebt wahrhaftig in einer heiligen Beziehung zur Natur.“

Wer auf der Suche ist nach seiner Aufgabe und dafür nach einem verstehen der Welt und ihrer Herausforderungen und Potentiale, dem kann ich die Veranstaltungen nur wärmstens ans Herzen legen.

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New Ideas

„I can´t understand why people are frightened of new ideas.
I´m frightened of the old ones.“

John Cage

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Schenkgeld ist recht brisant

Unbedingt empfehlen will ich einen Text von Jelle van der Meulen (dem ich viel verdanke). Sehr vieles von dem, was mich im Bezug zur „Geldfrage“ und spezifisch zum Thema „Schenken“ bewegt spricht er an. Z.B. wie man ins kommen kommt oder von gefrorenen Seen die nicht bewegt werden können. Auch schreibt er über mein Lieblingsthema „MEIN Geld“ und was das mit den Fähigkeiten und Potentialen zu tun hat – oder auch nicht.

„Kaufgeld ist eigentlich langweilig, Leihgeld schon ein bisschen abenteuerlicher, Schenkgeld von Person zu Person erst recht brisant. Es initiiert freie Beziehungen zwischen Menschen, die souverän tun, was sie wirklich wollen. Oder wie der Experte in herzlichen Angelegenheiten, Lothar Keye, es mir gelegentlich sagte: „Schenken und beschenkt werden bedeutet: unterwegs sein zu sich selbst und zu einer neuen Gesellschaft“. An dieser Stelle brauchen wir allerdings eine Art „Wissenschaft“, die als eine Initiationswissenschaft zu bezeichnen wäre.“

Den ganzen Text gibt es hier: jellevandermeulen.blogspot.de

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Wo will ich frei sein?

Es kommt mir oft so vor, dass das mit der Freiheit irgendwie verdreht ist:

Das große Ziel ist die physische und materielle Freiheit – Stichwort finanzielle Unabhängigkeit und freier Konsum. Und das wird ja auch „real“ als „Freiheit“ erlebt.
Gleichzeitig kann heute wieder beobachtet werden, wie sehr das Denken abhängig ist und sich auf Andere beruft – wie viel Unfreiheit gerade im eigenen Denken und Empfinden festzustellen ist

Für mich wäre gesund, wenn es genau andersherum ist:

Das große Ziel ist im Denken und Empfinden frei und selbstbestimmt zu sein – Stichwort eigene Gedanken. Ich will versuchen, die Welt aus meiner Wahrnehmung und der kritischen Auseinandersetzung mit dem um mich herum, in eigenem Ringen zu durchdringen. Das ist ja (der Veranlagung nach) jedem Menschen möglich.
Gleichzeitig bin ich physisch und materiell immer mit anderen verwoben und darauf angewiesen, das andere für mich Kartoffeln anbauen, Computer herstellen und Häuser bauen (das kann ich persönlich alles nicht). Ich bin angewiesen auf das Zusammenwirken vieler Menschen, so wie sie auf mein Mitwirken angewiesen sind (hier sehe ich die Abhängigkeit – obwohl auch hier im Bezug auf die Freiheitsfrage noch genauer geschaut werden könnte/müsste). Und das wird nicht „real“ erlebt, obwohl es bereits real ist: die wirtschaftliche „Abhängigkeit“ ist eine Tatsache die mit Tricks und falschen Begriffen grandios verschleiert und geleugnet wird.

Auf welcher Ebene wollen wir zusammen wirken und uns verbrüdern / verschwestern?
Auf welcher Ebene wollen wir frei sein und unabhängig?
(Und was heißt das für ein Bedingungsloses Grundeinkommen?)

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Dokumentation & Ankündigung

Nach einem sehr erfolgreichen und beeindruckenden Abschluss des Pilots des Autodidaktischen Semesters arbeite ich gerade an einer kleinen Dokumentation dieses Experiments.

Zu der 1. Bildungstagung des HandlungsSpielRaums gibt es sogar schon eine ganz kleine filmische Dokumentation: https://vimeo.com/157051943

Darüber hinaus haben wir das Risiko auf uns genommen und den Mietvertrag für den HandlungsSpielRaum nicht gekündigt. Um die weitere Finanzierung zu stemmen haben wir eine kleine Broschüre erstellt was bisher alles ermöglicht wurde mit dem Raum und was noch kommen soll. Hier anschauen.

Auch in der Arbeit an der Geldfrage ist einiges entstanden. So gibt es nun für das Projekt „Beruf Mensch“ eine Website auf der wir unser Vorhaben ausführlich formulieren: www.beruf-mensch.org.

Und auch für die „schenk.geld.experimente“ ist nun eine Website entstanden auf der es auch reichlich dokumentarisches Material gibt: www.schenkgeld.org.
Vor allem aber gibt es hier auch immer die aktuellen Termine und z.B. die Einladung zu unserem nächsten Experiment an Ostern. Einladung ansehen.
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