Neue Initiativen

Viel Neues entsteht die ganze Zeit. Unter anderem zwei Initiativen, an denen ich schon seit einiger Zeit dran bin, die nun konkreter geworden sind.

Langfilm „frei sich bilden“ (Arbeitstitel)
Zum einen wird nun die Arbeit an einem Film zum Thema „Bildung“ richtig konkret. Vor einem Jahr bereits sprach mich Bertrand Stern an, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm einen Film zu realisieren. Der Fokus ist dabei seit Anfang an, wie eine Gesellschaft aussieht, in der das „frei sich bilden“ im Vordergrund steht und es keine Institution Schule gibt.
Nun konnten wir Andreas Laudert dazu gewinnen, der sich der Umsetzung des Drehbuchs annimmt.

Tagung „Geld ist Ausdruck von Beziehung“
Und vor ein paar Monaten haben wir nun die Weiterführung der Tagung von letztem Oktober „Über Geld spricht man nicht“ beschlossen. Wieder im Oktober werden wir uns weiter mit der Frage nach dem Geld, und dem Zusammenhang von diesem mit den eigenen Lebensimpulsen sowie den anderen Menschen, auseinandersetzen.

Einkommen aus der Wirtschaft
Nach wie vor kann ich nur zu einem geringen Teil von meinen vielen Projekten leben. Ich wehre mich allerdings noch etwas gegen das gängige Model, meine sogenannte gemeinnützige Arbeit durch klassische, wirtschaftliche Erträge quer zu finanzieren. Ich sehe meine Aufgabe gerade darin, die Formen, Angebote, Möglichkeiten zu schaffen, die nicht an finanzielle Ressourcen gebunden sind. Diese Bereiche werden schließlich genau deshalb heute immer wieder vernachlässigt, dass sich kein Geld damit verdienen lässt. Nur durch Schenkgeld lassen sich die meisten, der in meinen Augen existenziellen und zukunftsfähigen Aufgaben, heute angehen.
Wer diese, meine Arbeit mit ermöglichen will ist herzlich dazu eingeladen.

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3 Antworten auf Neue Initiativen

  1. iRolf sagt:

    es ist aus meiner sicht kein „schenkgeld“. es ist ein statement. ein glaubensbekenntnis. eine investition. an den glauben an das bekenntnis, die anerkennung, vertrauen und die umsetzung unspirierender projekte auf neuen wegen erwartet, weil die alten so undäglich versagt haben.
    will sagen: der glauben an die kreativität freier geister, die wieder _berühren_ und uns zu uns selbst führen. für alle.

    • iRolf sagt:

      bekenne mich zur iPhone tastatur und ihren schwächen:..
      meinte: „inspirierender projekte“ (die du/ihr umsetzt, umsetzen werdet) und „unsäglich versagt“, weil ich denke, dass die bisherige denk-/lebens-/arbeitsweise mit den heutigen bedürfnissen nicht klar kommt.

    • Joshua sagt:

      Ja, das stimmt, man könnte auch sehr gut von Investition sprechen! So wie investition vielleicht sein sollte, dass ich keinen „geldwerten“ Gewinn erziele, sondern einen sozialen, gesellschaftlichen, durch das Engagement welches ermöglicht wird.
      Dies verbinde ich noch stärker mit dem Schenkbegriff, der am klarsten beschreibt, dass ich etwas wirklich von mir gebe, es meiner Entscheidungsmöglichkeit entziehe um jemand anderem dadurch etwas zu ermöglichen (wovon ich natürlich auch provitiere, weshalb ich mich mit den Begriffen Egoismus und Altruismus sehr schwer tue).
      Tiefer einsteigen müsste man nun in die Frage nach der Freiheit beim Schenken: für mich kann das nämlich nicht Bedinungslosigkeit heißen.
      Und zugleich ist die Frage nach der Beziehung gestellt, die eben mit der Schenkgeste den klassischen Tauschvorgang durchbricht, wo ich unmittelbar eine Gegenleistung für mich selbst erwarte.

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